Martina Mieritz für Zeuthen
Martina Mieritz für Zeuthen

SPD Bürgermeisterkandidatin für Zeuthen

ERFAHRUNGEN UND KOMPETENZEN

 

Was muss eine Bürgermeisterin können?

 

In der Kommunalpolitik geht es, anders als auf der Bundesebene, in erster Linie um Sachthemen, weniger um Parteipolitik. Das liegt mir sehr! Unsere großen Infrastrukturprojekte, wie der Ausbau L 401, der Tunnel und die Grundschulerweiterung dauern lange und sind schwierig! Deshalb braucht
man neben Durchsetzungskraft auch einen langen Atem und Partner auf Kreis und Landesebene, die ich kenne. Es nützt gar nichts, allein Paragraphen zu bemühen oder „Recht zu haben“. Nein: Zuhören, Vorschläge machen, Lösungen suchen. Denn für mich fängt Politik bei den Menschen an. Das sind meine Fähigkeiten!


Ich habe mehr als 10 Jahre in Leitungsverantwortung über 100 Mitarbeiter geführt. Vertraut bin ich natürlich auch mit Baurecht, Haushalt und Kommunalrecht und –verwaltung.


Bürgerbeteiligung, Transparenz und eine intensive Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden, dem Kreis und dem Land sind mein Mix für eine erfolgreiche Amtszeit. Ich habe das notwendige Rüstzeug, um sowohl schwierige Haushaltsdiskussionen zu führen als auch die Verwaltung bürgerfreundlich und ergebnisorientiert zu leiten. Das ist gut für Zeuthen!


Ich wäre gerne Ihre neue Bürgermeisterin!

 

1.    Frau Mieritz, können Sie sich kurz vorstellen?

 

Wir sind als junge Familie ganz bewusst vor mehr als 18 Jahren aus Berlin ins grüne Zeuthen gezogen. Seit über 25 Jahren sind wir verheiratet und unsere Tochter ist inzwischen erwachsen. Ich bin Gymnasiallehrerin für Biologie und Theologie. Schon immer habe ich mich für Politik interessiert und mich engagiert. Als gewählte Kreistagsabgeordnete bringe ich seit 2014 meine vielen Erfahrungen aktiv in unsere Kommune ein.

 

2.    Warum wollen Sie Bürgermeisterin von Zeuthen werden?


Der Zeitpunkt etwas wirklich zu gestalten, ist jetzt!
Unsere kleine Gemeinde hat sich in den gut zwei Jahrzehnten nach der Wende langsam und gut entwickelt. Jetzt nehmen die Entwicklungen ein größeres, verschärftes Tempo auf: Zuzug von jungen Familien, Wohnungsknappheit und die Flughafeneröffnung. Daraus ergeben sich z. B. folgende Herausforderungen: Bahnquerung, genügend Kindergarten- und Schulplätze, Erhalt des grünen Zeuthens. Veränderungen sind unausweichlich.


Unsere Gemeinde möchte ich weiter lebenswert für alle Bewohner gestalten. Dazu sind große Anstrengungen nötig: ein stetiger Spagat zwischen dem zukünftigen Erhalten und dem Gestalten. Durch meine langjährige politische Erfahrung stecke ich tief in allen Themen der Gemeinde drin und weiß, dass Entscheidungen bürgernah, transparent und in einem Miteinander getroffen werden müssen.


3.    Was qualifiziert Sie für diese Aufgabe?


Politik kann man zwar studieren, aber das politische Handwerk lernen, kann man nur in der Praxis.
Das Land verteilt Budgets und Aufgaben an die Kreise, von dort fließt es weiter an die Kommunen. Dieser Weg ist voller Stolperfallen und Verluste. Jeder will Geld mit möglichst wenig Auflagen. In vielen abendlichen Sitzungen habe ich „gelernt“ wie man erfolgreich für seine Region oder seine Projekte Allianzen schmiedet, Mehrheiten besorgt und zur Not in Potsdam vorstellig wird, damit man erfolgreich seine Vorhaben durchführen kann. In der Politik geht es nicht ohne verlässliche, belastbare Kontakte und gewachsenes Vertrauen.

 

Erfahrungen aus der jahrelangen politischen Arbeit:

  • Jahrelange Erfahrung in der Kommunalpolitik als Sachkundige Einwohnerin in der Gemeinde und im Kreistag.
  • Seit 2014 Kreistagsabgeordnete und Gemeindevertreterin .
  • Ausschussvorsitzende des Bildungs-, Sport- und Kulturausschusses des Landkreises.
  • Alle Themenbereichen in der Gemeinde Zeuthen sind mir vertraut.
  • Intensive Fortbildungen in der Kommunalakademie zum Thema Haushalt, Baurecht, Kommunalrecht und -verwaltung sowie Projektmanagement.
  • Für eine andere Brandenburger Region bereits erfolgreich Landes- und Bundesgelder vermittelt!

Erfahrungen aus der beruflichen Arbeit:

 

  • Seit mehr als 25 Jahren Gymnasiallehrerin.
  • Mehr als 10 Jahre in Leitungsverantwortung für mehr als 100 Mitarbeiter.
  • Verantwortlich für Personalentwicklung und Projektmanagement.
  • Daraus gelernt: Strukturveränderungen und Verwaltungsorganisation benötigt konsequentes Handeln und viel Erfahrung mit klarer Richtlinienkompetenz (klare Ansagen zu Aufgabenverteilung und Ausführungen).
     

4.    Was zeichnet Sie aus?


Verlässlichkeit, Energie und meine zupackende, pragmatische Art.
Oft braucht es einen langen Atem und sehr viel Verhandlungsgeschick, Sensibilität und Beharrlichkeit um die Dinge zu einem guten Abschluss zu bringen. Beim Bau des Eigenheims, in der Familie und eben auch in der Politik. Da nützt es nichts, Paragraphen zu bemühen oder „Recht zu haben“. Nein, zuhören, Vorschläge machen, Lösungen entwerfen, noch einmal versuchen. Das sind meine Fähigkeiten: im Privaten, wie in der Politik. Ich bin übrigens ein fröhlicher Mensch, der als gestandene Lehrerin auch mal die Stimme lauter werden lassen kann und dann mit guter Laune weitermacht.

 

5.    Was sagt ihre Familie dazu?


Katharina, meine Tochter ist stolz darauf, eine so aktive Mutter zu haben. Ich bin immer schon als Elternvertreterin, Kitaausschussvorsitzende und in vielen Vereinen und Gruppierungen aktiv gewesen. Ganz intensiv in die politische Arbeit eingestiegen bin ich aber erst, als Katharina 14 Jahre alt war. Auch mein Mann unterstützt mich, wo er nur kann und begleitet mich auch gerne zu einigen Terminen. Er ist sehr aktiv im NABU und ist Mitglied im Naturschutzbeirat der Gemeinde Zeuthen. Bei uns zu Hause wird gerne und viel diskutiert.

 

6.    Was wollen Sie anpacken?

 

Ich möchte Zeuthen fit für die Veränderungen machen. Wir haben viele Aufgaben vor uns, die nicht gelöst werden, indem wir sagen: es soll alles so bleiben wie es ist.


Seit Jahren hangeln wir uns mit unserer Grundschule von einem Provisorium zum nächsten.
Inzwischen sind alle Fachräume zu Klassenzimmer umgewandelt worden. Der Hort findet in einfachen Klassenräumen statt und es muss ständig hin und her geräumt werden. Gegessen wird im engen Zeittakt. Qualität sieht anders aus. Ich möchte, dass wir als Kommune mutige und wertvolle Investitionen in Erweiterungen und in einen Grundschulneubau machen. Wir sollten es uns leisten. Individuelles, modernes Lernen bleibt eine Worthülse, wenn die Kommune dafür nicht die notwenigen Klassenräume und Mittel schafft.


Die Vereine und das Ehrenamt sind eine wichtige Säule jeder Kommune. Diese Strukturen möchte ich stärken und noch mehr in unseren Gemeinde-Alltag einbinden.


Das Thema Wohnraumentwicklung ist wichtig und schwierig. Auch das müssen wir maßvoll angehen und Ideen auf den Tisch bringen. Junge Familien, Singles und Senioren brauchen gleichermaßen Mietwohnraum zu bezahlbaren Preisen.


Alle größeren Vorhaben möchte ich mit Bürgerbeteiligung gestalten. Das ist spannend und demokratisch. Und für alle manchmal überraschend, weil oft nicht die lautesten
Meinungen eine Mehrheit haben.


Lassen Sie uns gemeinsam etwas für den Ortskern tun: Es müssen nicht immer große Bauten sein. Mein Vorschlag: e-Bikes und Hotspots im Zentrum. Auch unsere vielen jungen Leute haben Wünsche.

 

7.    Welche Visionen haben Sie für Zeuthen?


In der nächsten Wahlperiode werden wichtige Weichen
gestellt. Können wir die Lebens- und Schulqualität unseres Ortes auch für die nächsten 20 Jahre sichern und bewahren? Ein Schulneubau zusammen mit den Nachbargemeinden, eine Querung der Gleise, Erhalt der Grünflächen und ein lebendiges Gemeindeleben, das möglichst alle anspricht.


Mein Satz: Die Kommune ist für alle da! Dafür stehe ich bereit und freue mich, wenn Sie mich dabei unterstützen und sich aktiv einbringen!

 

 

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